Herstellung eines Sägemodells | |
Arbeitsanleitung: |
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| Der Abdruck wird gereinigt und entfettet, die
Grundplatte und Spannringe mit dem für Gips gekennzeichneten Spray
isoliert. Der Abdruck wird auf die erforderliche Größe reduziert, um ein niedriges Modell zu erhalten. Mit einem wasserfesten Stift wird die Mitte des Lippenbändchens und Tuber auf den Rand des Löffels gezeichnet. Die geteilten Halteringe werden mit Rändelschrauben befestigt. Abwiegen von Gips, Abmessen von Wasser und mechanisches Anrühren unter Vakuum sind die Voraussetzungen für eine exakte Wiedergabe der Modellsituation. Je nach Größe des Abdrucks benötigt man 80-100 g Gips. Der Abdruck wird sorgfältig ausgegosssen, den Gipsrest füllt man in die Sockelplatte und setzt den Abdruck, entsprechend der Anzeichnung lagerichtig auf. Die Spannringe werden vom überschüssigen Gips gesäubert und der Abdruck wird mit dem Löffel nach unten zum Aushärten abgestützt abgelegt. Nach ca. 25 Min. den Abdruck vom Modell lösen und Rändelschrauben und Spannringe entfernen. Um das Modell von der Grundplatte zu lösen, klopft man mit einem Plastikhammer an mehreren Stellen auf den Rand der Platte oder verwendet die Küvette. Achtung! Verwenden Sie zum Herauslösen und Reinigen der Platte nie Metallgegenstände. Die Grundplatten werden nur mit einer Bürste unter fließendem Wasser oder mit dem Dampfstrahler gereinigt. Empfehlenswert ist das Sägen der Stümpfe mittels gelochter Diamant-Trennscheibe, Numerieren der Stümpfe und Segmente erleichtert das Zurücksetzen in die Arbeitsplatte. |
Das Modell sägt man am einfachsten von der Mitte zwischen
Lippenbändchen und Gaumennaht auf der Unterseite durch - von Vorteil bei
engstehenden Stümpfen. Außerdem wird der Sägeschnitt nicht durch
Pins behindert. Bei stärkeren Modellen sägt man auch die Oberseite an
und bricht das Modell auseinander, ebenso die restlichen Segmente. Die Bruchstellen werden beschliffen und die Präparationsgrenze wird mittels Gipsfräsen und Rosenbohrer wie gewohnt bearbeitet. Mit Pinsel und Druckluft werden die Segmente gereinigt. Unbedingt auf saubere Arbeit achten. Die numerierten Segmente setzt man auf die Arbeitsplatte mit geändertem Innenmaß (Expansionsausgleich und Reduzierung der Expansion auf den Einzelstumpf). Sinnvoll ist es einen Splitcast von der Rückseite der Grundplatte zu erstellen. Artikulatioren sollte man gleichschalten und für die Mittelwertartikulation sollten die Splitcastformen fest in den Artikulator gegipst werden, somit muß nur der Gegenbiß einartikuliert werden. Die Außenkontur (Splitcast) der Grund-, Arbeits- und Dublierplatten sind identisch, sodaß die Platten untereinander austauschbar sind bzw. auf die Splitcastform oder Frässockel exakt übertragen werden können. Ebenso können Sie jeden Magnet verwenden. Da die Arbeitsplatten entsprechend der Gipsexpansion (Superhartgips u.a. ) ein geändertes Innenmaß haben, erhalten Sie ein Präszisionsmodell, das der Mundsituation exakt entspricht. |