Herstellung feuerfester Stümpfe | |
Arbeitsanleitung: |
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| Bei Dublierungen sollten umweltfreundliche
Verfahren angewandt werden. Es empfiehlt sich Altmaterial (Silikon 1:1) zu
verwenden. Füllen Sie diesen in die zusammengesetzte Grundplatte und Küvette
und erstellen Sie einen wiederverwendbaren Platzhalter in den Sie eine geringe
Menge Neumaterial hinzugeben. Lassen Sie das Material im geschlossenen Bügel im Drucktopf aushärten. Der Ablauf der Vorbereitung der Stümpfe läßt sich in der Fachliteratur leicht nachlesen. Nach Erhärten des Dubliermaterials schneidet man die Stelle der zu dublierenden Stümpfe frei. Dieses System erlaubt z.B. Quadrantendublierung (OK und UK in einem Arbeitsgang), ebenso verschiedene Stümpfe, vorausgesetzt sie stehen nicht an der gleichen Stelle. Die vorbereiteten Stümpfe setzt man mit Vaseline auf die Arbeitsplatte. Wichtig! Grundplatte und Dublierplatte sind von den Maßen gleich (Expansionsausgleich). Abdichten der Arbeitsplatte mit Vaseline (Entformungsschlitze). Auffüllen mit Dubliermasse von oben durch die Einfüllschlitze der Küvette. Präzisionsdublierung im geschlossenen Bügel, Aushärtung im Drucktopf. Entfernen Sie nach der Aushärtung der Gipsstümpfe die Einfüllöffnung und schneiden Sie sie frei. |
Kontrollieren Sie anschließend die
Dublierplatte. Entfetten der Dubliermasse und Einsprühen der Dublierplatte mit dem dafür vorgesehenen Spray (FCKW-frei). Abwiegen, mechanisches Anrühren der VHT-Masse unter Vakuum, ca. 10 g pro Stumpf, Einfüllen in die entfettete Dublierform, Aufsetzen der Dublierplatte und weiteres Auffallen im geschlossenen Bügel bis die Masse an den Entformungsschlitzen sichtbar wird (Druckaushärtung). Entformen und gleiche Arbeitsweise wie bei der Modellherstellung. Beschleifen der Stümpfe an den Bruchstellen. Entfernen des Überschusses an den Entformungsschlitzen. Auf sauberes Arbeiten achten! Durch die dargestellte Verfahrensweise erhalten Sie exakt passende Stümpfe für die Arbeit im Artikulator und haben die Möglichkeit z.B. paßgenaue Inlays mit jeder Keramikmasse herzustellen. Für die Totalprothetik und für den Modellguß ist dieses Modellsystem ebenso verwendbar. Bei der Totalprothetik ersparen wir uns das Eingipsen des Modells in das Unterteil der Küvette, ebenso haben wir die Möglichkeit schnellstens zu reokkludieren. Für den Modellguß lassen sich Metallkauflächen, Klammern, Aufbißbehelfe usw. auf dem Einbettmassemodell im Artikulator modellieren. |